Eine UV-Taschenlampe sendet ultraviolettes Licht (typisch 365 oder 395 nm) aus, das fluoreszierende Substanzen sichtbar macht. Eingesetzt zur Erkennung von Hygienespuren, Tier-Urin, Falschgeld, Mineralien, Lecksuche, Wundinspektion und in der Forensik – ein Spezialwerkzeug für Bereiche, in denen normales Licht versagt.
UV-Licht wird in Bereiche unterteilt: UV-A (315-400 nm) ist langwellig und wird in den meisten Taschenlampen verwendet – hauptpsechlich 365 nm und 395 nm. 365 nm bietet bessere Fluoreszenz, stärkere Aktivierung leuchtender Stoffe und weniger sichtbares Beilicht – ideal für Forensik und Mineralogie. 395 nm ist günstiger und für die meisten Alltags-Anwendungen ausreichend (Falschgeld, Tier-Urin, Hygiene). Kurzwelliges UV-B oder UV-C ist bei Taschenlampen nicht üblich – das ist haut- und augenschädlich und bleibt Spezialgeräten vorbehalten.
Je nach Einsatzgebiet andere Anforderungen:
Wichtigster Punkt: die Wellenlänge muss zur Anwendung passen. Für professionelle Inspektion ist 365 nm Pflicht, für Hobby-Anwendung reicht 395 nm. Achte auf einen UV-Filter (Wood-Filter) – ohne Filter strahlt die UV-LED auch im sichtbaren Lila-Bereich, was die Fluoreszenz überdeckt. Prüfe die Leistung in mW oder W (nicht Lumen, das ist bei UV irreführend – UV-Licht ist für das Auge dunkel). Eine Schutzbrille gegen UV-Strahlung ist bei längerem Einsatz empfehlenswert. Manche Modelle kombinieren UV- und Weißlicht-LED in einem Gehäuse – praktisch, aber meist mit Kompromissen bei der UV-Reinheit.
365 nm aktiviert Fluoreszenz stärker und sauberer (weniger sichtbares Beilicht). Für professionelle Anwendung ist 365 nm Standard, kostet aber mehr. 395 nm ist günstiger, ausreichend für Alltags-Anwendung, aber Beilicht stört bei subtilen Spuren.
UV-A (das in Taschenlampen verwendete Spektrum) ist bei kurzem direkten Blick weniger schädlich als UV-B oder UV-C, kann aber bei längerer Bestrahlung zu Augenreizungen führen. Direkt in den Lichtkegel schauen ist zu vermeiden, eine UV-Schutzbrille bei intensivem Gebrauch sinnvoll.
Im hellen Tageslicht ist die Fluoreszenz nur schwach erkennbar, weil das sichtbare Sonnenlicht das schwache Leuchten überstrahlt. Für serioese UV-Inspektion abdunkeln (Vorhänge zu, Raumlicht aus) – dann sind Spuren klar sichtbar.
Für Hobby-Anwendung (Falschgeld, Skorpione, Mineralien) reichen 1-3 W. Für professionelle Inspektion (Hygiene, Forensik, Lecksuche) sind 5-10 W mit hochwertiger Filter-LED Standard.
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