Luftaktivierte Wärme für Rücken, Bauch und Schultern – 12 bis 20 Stunden, ohne Strom und ohne Akku.
Wer friert, friert selten überall gleich. Meist ist es eine Stelle: der untere Rücken nach einem langen Tag im Sitzen, die Schultern bei Zugluft, der Bauch bei Menstruationsbeschwerden. Handschuhe und dickere Jacken helfen dagegen nicht – eine punktuelle Wärmequelle schon.
Alle Modelle stammen von The HEAT Company und arbeiten mit derselben Reaktion wie die Handwärmer: Eisenpulver, Aktivkohle, Salz und Wasser oxidieren an der Luft und geben dabei Wärme ab. Der Körperwärmer erreicht dabei durchschnittlich 51 °C mit Spitzen bis 63 °C – durch die Kleidung getrennt kommt auf der Haut deutlich weniger an.
Drei Wege, dieselbe Wärme an den Körper zu bringen. Was du nimmst, hängt weniger von der Stelle ab als von der Häufigkeit.
Erstens die Häufigkeit. Für gelegentliche Verspannungen reicht das Klebepad: aufreissen, aufkleben, fertig. Wenn du es über Wochen regelmässig brauchst, rechnet sich der Wärmegurt – du kaufst danach nur noch die Pads.
Zweitens die Laufzeit. Zwischen 12 und 18 Stunden liegen sechs Stunden Unterschied. Das entscheidet, ob du abends nachlegen musst oder morgens einmal aufklebst und bis in die Nacht durchkommst.
Drittens die Trennung zur Haut. Alle Klebevarianten gehören auf die Kleidung, nie direkt auf die Haut. Bei Dauerwärme gewöhnst du dich an die Temperatur und nimmst sie nicht mehr als zu heiss wahr – genau so entstehen Hautreizungen.
Das kleine Klebepad hält 12 Stunden, der grossflächige Rückenwärmer 18 Stunden, das Wärmeelement im Gurt 12 Stunden. Alle erreichen nach 5 bis 10 Minuten die volle Temperatur und kühlen am Ende langsam aus, statt abrupt aufzuhören.
Das kommt auf die Häufigkeit an. Für den gelegentlichen Einsatz reicht das Klebepad. Wenn du regelmässig mit Verspannungen zu tun hast, ist der Wärmegurt die bessere Wahl: Du wechselst nur das Pad, der Gurt bleibt, und du kannst die Wärme exakt positionieren, ohne dass Kleber an der Haut zieht.
Der Körperwärmer erreicht durchschnittlich 51 °C mit Spitzen bis 63 °C. Weil er durch eine Stoffschicht getrennt auf der Kleidung sitzt, kommt auf der Haut deutlich weniger an. Regeln lässt sich die Temperatur nicht – wer sie dosieren will, nimmt das Pad kurz ab.
Nein. Sie gehören auf die Kleidung, am besten auf ein enganliegendes Unterhemd. Direkt auf der Haut kann die Dauerwärme zu Reizungen führen, weil du dich an die Temperatur gewöhnst und sie nicht mehr als zu heiss wahrnimmst. Bei anhaltenden Beschwerden gehst du besser zum Arzt oder zur Physiotherapie.
Für die Erste-Hilfe-Tasche oder den Rucksack. Es kombiniert Wärmepads mit einer Rettungsdecke – die Decke hält die Körperwärme zurück, die Pads bringen zusätzliche Wärme von aussen. Gedacht für Situationen, in denen jemand auskühlt und Hilfe noch dauert.
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