Luftaktivierte Wärmepads von The HEAT Company – 8 Stunden warme Füsse, ohne Strom und ohne Akku.
Füsse kühlen aus, wenn man steht statt geht. Beim Ansitz, am Pistenrand, auf dem Hochsitz oder bei der Arbeit im Freien arbeitet die Muskulatur nicht mehr, die Durchblutung geht zurück, und in engen Schuhen wird es zusätzlich eng für den Kreislauf. Genau dort setzen Fusswärmer an: Sie liefern die Wärme, die der Körper gerade nicht mehr selbst dorthin bringt.
Alle Modelle stammen von The HEAT Company und arbeiten mit derselben Reaktion wie die Handwärmer: Eisenpulver, Aktivkohle, Salz und Wasser oxidieren an der Luft und geben dabei Wärme ab. Verpackung öffnen, einlegen oder aufkleben – fertig.
Drei Varianten, alle mit 8 Stunden Laufzeit. Der Unterschied liegt darin, wo sie sitzen und ob sie kleben.
Zehenpad und Sohle schliessen sich nicht aus. An wirklich kalten Tagen kombinierst du beide – das Pad gegen die kalten Zehen, die Sohle gegen den Boden. Eine grössere Auswahl an Einlagen findest du bei den Heizsohlen.
Erstens die Platzfrage. Fusswärmer brauchen Luft, um zu funktionieren – und im Schuh ist wenig davon. In sehr engen Schuhen wird ein Sohlenwärmer deshalb weniger heiss als erwartet, und zusätzliches Volumen drückt. Wer knapp gebundene Skistiefel trägt, fährt mit dem dünnen Zehenpad besser.
Zweitens die Grösse. Die klebende Sohle gibt es in S und L. Eine zu grosse Einlage knickt im Schuh und wärmt dann ungleichmässig.
Drittens die Menge. Es sind Einwegprodukte – im Mehrfachpack rechnen sie sich deutlich besser als einzeln.
Alle drei Modelle halten 8 Stunden. Die volle Temperatur ist nach wenigen Minuten erreicht, danach arbeiten sie gleichmässig weiter, bis der Sauerstoff im Inneren aufgebraucht ist. Am Ende kühlen sie langsam aus, statt abrupt aufzuhören.
Zehenwärmer sind kleine Klebepads für die Sockenoberseite direkt über den Zehen – dort wird es zuerst kalt. Sohlenwärmer sind flache Einlagen, die unter dem Fuss liegen und die ganze Sohle wärmen. Beide halten 8 Stunden und lassen sich kombinieren.
Eingeschränkt. Die Pads brauchen Sauerstoff, und in einem sehr eng geschnürten Schuh kommt weniger davon an – dann werden sie weniger heiss. Ausserdem drückt zusätzliches Volumen. In Skistiefeln oder engen Wanderschuhen ist das dünne Zehenpad die bessere Wahl als eine Sohle.
Die klebende Sohle bleibt an Ort und Stelle, auch wenn du in den Schuh schlüpfst oder längere Strecken gehst. Die lose Einlage legst du einfach ein und nimmst sie wieder heraus – praktisch, wenn du sie zwischen mehreren Paar Schuhen wechselst. Die klebende Variante gibt es in S (36–40) und L (41–46).
Nein. Zehenwärmer gehören auf die Aussenseite der Socke, Sohlenwärmer unter den Fuss in den Schuh. Direkter Hautkontakt über Stunden kann zu Reizungen führen, weil du dich an die Dauerwärme gewöhnst und sie nicht mehr als zu heiss wahrnimmst.
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