Wärmestrahlung sichtbar machen – Infrarot-Technologie für Jagd, Naturbeobachtung, Sicherheit und Gebäudethermografie.
Wärmestrahlung wird in sichtbare Bilder umgewandelt – funktioniert bei völliger Dunkelheit
Von kompakten 256×192 bis zu hochauflösenden 1280×1024 Sensoren
Pulsar, Pixfra und weitere führende Hersteller von Wärmebildtechnik
Schnelle Lieferung direkt aus unserem Lager in der Schweiz
Wärmebildgeräte (auch Thermalkameras oder Wärmebildkameras genannt) wandeln Infrarotstrahlung in sichtbare Bilder um. Jedes Objekt mit einer Temperatur über dem absoluten Nullpunkt gibt Wärmestrahlung ab – und genau diese Strahlung wird vom Sensor erfasst und als farbcodiertes Bild dargestellt. Je wärmer ein Objekt, desto heller oder intensiver erscheint es auf dem Display. So lassen sich Lebewesen, Fahrzeuge oder Wärmebrücken auch bei völliger Dunkelheit, Nebel oder Rauch zuverlässig erkennen.
Im Gegensatz zu Nachtsichtgeräten, die Restlicht verstärken, arbeiten Wärmebildgeräte komplett unabhängig von Umgebungslicht. Sie benötigen weder Mondschein noch künstliche Beleuchtung und senden selbst kein sichtbares Licht aus. Das macht sie zur ersten Wahl für professionelle Anwendungen in der Jagd, Tierüberwachung, Sicherheitstechnik und Gebäudethermografie.
Die Auflösung des Infrarotsensors bestimmt, wie detailliert das Wärmebild erscheint. Einstiegsgeräte arbeiten typischerweise mit 256×192 Pixeln – ausreichend für grundlegende Erkennung auf kurze bis mittlere Distanzen. Geräte mit 384×288 oder 640×512 Pixeln liefern deutlich schärfere Bilder und erlauben eine zuverlässige Identifikation auf grössere Entfernungen. Spitzenmodelle mit 1280×1024 Pixeln eignen sich für professionelle Anwendungen, bei denen jedes Detail zählt.
Der NETD-Wert (Noise Equivalent Temperature Difference) gibt an, wie feine Temperaturunterschiede der Sensor auflösen kann. Ein NETD von 40 mK ist für die meisten Anwendungen gut geeignet, während Werte unter 25 mK auch subtilste Temperaturunterschiede sichtbar machen – etwa bei der Gebäudethermografie oder der Erkennung getarnter Tiere.
Monokulare eignen sich ideal zur Handbeobachtung und lassen sich mit einer Hand bedienen. Clip-On-Vorsatzgeräte werden vor ein bestehendes Zielfernrohr montiert und verwandeln es in ein Wärmebild-Zielfernrohr – eine flexible Lösung für Jäger. Handkameras bieten oft den grössten Funktionsumfang mit integriertem Bildschirm und eignen sich für Inspektionen und professionelle Dokumentation.
Die Bildwiederholrate (Hz) bestimmt, wie flüssig das Bild dargestellt wird. 25 Hz reichen für stationäre Beobachtung, während 50 Hz bei bewegten Zielen oder beim Schwenken des Geräts ein deutlich flüssigeres Bild liefern. Für jagdliche Anwendungen empfiehlt sich eine höhere Bildrate.
Wärmebildgeräte kommen überall dort zum Einsatz, wo Wärmequellen erkannt werden müssen – unabhängig von den Lichtverhältnissen. In der Jagd dienen sie zur Wildsuche und Nachsuche, in der Naturbeobachtung zum Aufspüren nachtaktiver Tiere. Sicherheitsdienste nutzen sie zur Perimeterüberwachung, und Such- und Rettungsteams lokalisieren damit vermisste Personen in unwegsamem Gelände oder bei Nacht. In der Bautechnik decken Wärmebildkameras undichte Stellen und Wärmebrücken an Gebäuden auf.
| Produkt | Typ | Auflösung | Reichweite | Preis |
|---|---|---|---|---|
| Pixfra Mile 2 M215 | Monokular | 256×192 | 1'015 m | CHF 823 |
| Pixfra Mile 2 M625 | Monokular | 640×512 | 1'908 m | CHF 2'142 |
| Pulsar Axion 2 XQ35 Pro | Monokular | 384×288 | 1'300 m | CHF 2'720 |
| Dark30 DK35 Pro | Monokular | 384×288 | 1'800 m | CHF 3'050 |
| Pulsar Merger LRF XQ35 | Binokular | 384×288 | 1'800 m | CHF 6'373 |
Unser Sortiment umfasst Wärmebildgeräte von führenden Herstellern wie Pulsar, Pixfra und Dark30. Vom kompakten Einstiegsmonokular bis zum professionellen Binokular mit Laserentfernungsmesser finden Sie bei uns die passende Lösung für Ihre Anforderungen.
Wärmebildgeräte erfassen Infrarot-Wärmestrahlung und funktionieren bei völliger Dunkelheit ohne jede Lichtquelle. Nachtsichtgeräte verstärken vorhandenes Restlicht (Mond, Sterne) und benötigen daher ein Minimum an Umgebungslicht oder einen IR-Strahler. Wärmebildtechnik erkennt Lebewesen zuverlässiger, da sie Wärmeunterschiede darstellt.
Für grundlegende Beobachtung auf kurze bis mittlere Distanz (bis ca. 500 m) reichen 256×192 Pixel. Für zuverlässige Identifikation auf grössere Distanzen empfehlen sich 384×288 oder 640×512 Pixel. Auflösungen von 1280×1024 Pixel eignen sich für professionelle Inspektionen und weitreichende Überwachung.
Ja, Wärmebildgeräte funktionieren tagsüber genauso wie nachts. Sie erkennen Temperaturunterschiede unabhängig von Licht. Allerdings sind die Kontraste bei direkter Sonneneinstrahlung geringer, da sich Oberflächen aufwärmen und die Temperaturdifferenz zu Lebewesen abnimmt.
NETD steht für Noise Equivalent Temperature Difference und beschreibt die thermische Empfindlichkeit des Sensors in Millikelvin (mK). Je kleiner der Wert, desto feinere Temperaturunterschiede werden sichtbar. Werte unter 40 mK sind gut, unter 25 mK gelten als exzellent.
Ja, Wärmebildgeräte sind in der Schweiz frei erhältlich und dürfen ohne besondere Genehmigung gekauft und besessen werden. Die Nutzung zur Jagd unterliegt den kantonalen Jagdgesetzen – informieren Sie sich bitte vor dem Einsatz über die geltenden Bestimmungen in Ihrem Kanton.
Pulsar, Pixfra & Dark30 Wärmebildtechnik – versandkostenfrei ab CHF 100.
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